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Wenn was sein sollte

Stock.fisch1@gmx.net


Nicht witzig

Sonntag, 20. Januar 2008

Etwas kürzer

Die nächsten Tage werde ich mit dem blogsurfen etwas kürzer treten. Es gibt in meinem Hotel nur die Möglichkeit mittels Hotspot der T-Mobile.net zu surfen. Als Nichtmitglied ist das schlicht schweineteuer. Die wollen für die erste Stunde satte 8 Euro und für 3 Stunden immer noch 13,99 Euro.
Nun war ich ja nicht geizig und habe bei meiner Ankunft gleich 3 Stunden gekauft was ja auch für die nächsten Tage ausgereicht hätte.
Nach einem ersten Testlauf nach dem einloggen war ich mit der Geschwindigkeit auch sehr zufrieden. Aber eins war mir nicht klar. Die Zeit läuft. Ich habe zunächst aber die Verbindung getrennt, den Rechner runtergefahren und bin dann eine Runde in die Stadt. Als ich wiederkam schaute ich noch einmal kurz ins Netz und traute meinen Augen kaum. Restlaufzeit 24 Minuten. Da hat doch das Mistding einfach weitergetickert selbst als ich gar nicht online war.
Als ich eben den Artikel posten wollte war die Zeit inzwischen endgültig abgelaufen. Das heißt ein Unterbrechen der Verbindung und ein aufbewahren der Restlaufzeit geht gar nicht.
Schnell verdientes Geld würde ich sagen.
Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen könnte

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Free Burma!

Einer solchen Sache schließe ich mich selbstverständlich an.
Free Burma!

Mittwoch, 4. April 2007

Nur ein Verdacht

Ich habe einige Tage überlegt ob ich diesen Text veröffentlichen soll steht er doch im krassem Gegensatz zu meinem bislang friedlichen und harmlosen Blöglein. Aber die Schlagzeilen die unser geliebter Innenminister macht reißen nicht ab und das öffentliche Interesse ist doch enorm.
Ich habe mich dazu entschlossen diesen Text zu veröffentlichen weil es mir einfach ein Anliegen ist einmal aufzuzeigen wie schnell man unter Verdacht gerät und weil ich mich diesem Thema nicht entziehen kann. Er befindet sich in der neu erstellten Rubrik ‚Nicht witzig’ und ich hoffe sehr das dort nicht allzu viele Texte erscheinen werden.

„Mir braucht das BKA keinen Trojaner zu schicken denn ich bin ein anständiger Bürger.“
Das sagte tatsächlich vor einiger Zeit dieser komische Mensch von Innenminister.
Nun, ich halte mich auch für einen anständigen Bürger und einen Trojaner bekam ich meines Wissens bisher auch noch nicht geschickt. Aber dafür hatte ich schon andere Gäste in meinem Privatleben.

Den genauen Wortlaut dieser Geschichte kann ich nicht mehr so genau nachvollziehen. Schließlich ist das schon ein paar Jahre her aber sinngemäß und im Großen und Ganzen passt das schon. Ich werde das nämlich nicht so schnell vergessen.

Vor ein paar Jahren, Schäuble war zu der Zeit gerade mal nicht Innenminister, klingelte mittags mein Handy.
Ich hatte zu der Zeit meine alte Wohnung gekündigt und war in den letzten Zügen meines Umzuges nach Hause.
Ich hatte meinen Job verloren und mein Arbeitsamt hatte mir eine Weiterbildung bewilligt die ich von meinen Erstwohnsitz schneller erreichen konnte.

„Stockfisch?“
„Guten Tag, sind sie Herr Stockfisch, Flachwasser?“
„Ja bitte, was kann ich für sie tun“
„Ich würde mich gerne mal mit ihnen unterhalten“
Die Stimme klang sehr ruhig und sachlich.
„Kein Problem ich bin am Rohr worum geht es denn?
Ich war gut aufgelegt und dachte das wäre noch jemand der sich für die Wohnung interessierte.
„Das möchte ich ihnen am Telefon nicht sagen“
„?, ja wenn sie mir nicht sagen wollen wer sie sind und was sie von mir wollen wünsche ich einen guten Tag“
Ich beendete die Verbindung.
Kurz darauf klingelte es wieder.
„Es geht um die Wohnung die sie als Mieter gekündigt haben und da hätte ich gerne ein paar Fragen dazu“
„Ja klar, aber das können sie doch am Telefon machen. Woher haben sie eigentlich diese Handynummer?
„Mir wäre es recht wenn wir uns persönlich unterhalten könnten. Am besten in Ihrer alten Wohnung. Wann sind sie denn wieder da?“
Auf die Frage mit der Handynummer ging er gar nicht ein. Die kannte sonst nur ich(steht auf einem kleinen Spickzettel im Geldbeutel) und sonst niemand.
„Wer sind Sie denn?“
„Auch das möchte ich ihnen am Telefon nicht sagen“
Wie das Gespräch damals genau endete weiß ich nicht mehr. Der Anrufer erwies sich jedenfalls als sehr ruhig, sachlich und hartnäckig so das wir zu einer Terminvereinbarung kamen.
Ich erklärte ihm das ich in ein paar Tagen noch mal in die Wohnung fahren würde um noch ein paar Restsachen abzuholen. Er notierte sich den Termin.
Während der Fahrt zur Wohnung klingelte mein Handy wieder.
„Stockfisch?“
„Ja guten Tag Herr Stockfisch ich wollte mich noch einmal bei Ihnen melden. Können sie reden?“
„?, einen kleinen Moment bitte ich muß da mal eben rechts ran fahren“
Ich fuhr auf einen kleinen Parkplatz eines Supermarktes und hielt an. Dann begann ein denkwürdiges Gespräch.
„Ja also mein Name ist Blabla und ich bin von der Kripo in Karlsruhe und möchte sie jetzt doch aufklären. Sie haben am soundsovielten ihre Wohnung gekündigt und in der nachfolgenden Zeit Interessenten zur Nachmiete empfangen. Richtig?“
„Mein Mund wurde etwas trocken. Ja das stimmt woher wissen sie das?“
„Ohh“ sagte er ganz stolz, „wir wissen noch mehr. Sie sind am … zum Einkaufen gefahren in den …Supermarkt und anschließend haben waren sie beim …Frisör.
Einen Tag später waren sie im …Fotoladen und haben Bewerbungsfotos machen lassen.
Als sie bezahlen wollten merkten sie das sie kein Geld mehr dabei hatten und sind zunächst in die Bankfiliale… an den Geldautomat gegangen. Ist das richtig?“
Ich war völlig perplex. Meine Gesichtsfarbe muß ziemlich ungesund ausgesehen haben weil mich die Leute, die an mir vorbei gingen um ihr Auto zu einzuräumen komisch anguckten.
„Ähh, ja das ist wohl richtig. Jetzt wo sie das sagen kann ich mich daran erinnern“
Was der mir da erzählte lag immerhin etwa 6 Wochen zurück.
„Aber sagen sie mal warum erzählen sie mir das alles und woher wissen sie das alles?“
„Woher wir das wissen spielt für sie keine Rolle Herr Stockfisch denn sie standen unter einem Mittäterverdacht“
„…“
Ich war sprachlos.
„Aber seien sie beruhigt die Sache hat sich seit gestern erledigt“
„Können sie mich jetzt aufklären oder nicht“ Ich wurde meiner Sprache wieder mächtig und war jetzt ziemlich sauer.
„Am …haben sie einen Mann in Ihrer Wohnung empfangen der sich als Nachmieter beworben hatte. Dieser Mann wurde polizeilich gesucht weil er zunächst spurlos von seiner Familie zu Hause verschwand, das Wohnmobil seines Nachbarn entwendete und in diesem später aufgefundenen Fahrzeug Einschusslöcher gefunden wurden.
Dieser Mann hat seine Wohnadresse auf ihre Wohnung die sie zu vergeben hatten gemeldet.
Aber die Sache hat sich gestern aufgeklärt, wir haben ihn gefunden und er sagte aus das sie mit der Sache nichts zu tun haben. Sie sind damit entlastet Herr Stockfisch und das wollte ich ihnen jetzt nur mitteilen denn damit hat sich unser Gesprächstermin erledigt. Schönen Tag noch.“
Er legte auf und ich war baff.
Ich fing an zu überlegen was der mir gerade erzählt hatte. Es war tatsächlich so das unter den Wohnungsbesichtigern einer war der etwas erzählte das er wegen eines Erbschaftsstreites mit seinem Bruder aus dem Elternhaus ausziehen musste, vorläufig in seinem Wohnmobil übernachtet und dringend eine Wohnung braucht. Die Geschichte klang mir plausibel, er erschien mir sehr sympathisch und machte einen gepflegten und netten Eindruck. Auf was man halt so achtet wenn man einen Nachmieter sucht den man weiterempfehlen kann. Die Empfehlung viel dann aber von meiner Seite für jemand anders aus unter anderem deshalb weil der Typ keine Telefonnummer hinterlassen konnte.
Die Polizei musste mich wohl für den Typen gehalten haben nachdem er meine alte Adresse als Wohnsitz angab und mich dann über Tage beschattet haben. Woher sollten die sonst wissen das ich Bewerbungsfotos machen ließ die zunächst nicht bezahlen konnte, woher wussten die sonst das ich beim Einkaufen nur in den einen Supermarkt fahre. Woher wussten die meine Handynummer? Was wussten und wissen die heute noch alles über mich was die mir nicht erzählt haben?

Was mich aber am meisten so sehr verwunderte war die Leichtigkeit mit der mir dieser Kommissar, oder was immer der von der Polizei war, mir das alles erzählte. Ich hatte mit solchen Leuten noch nie was zu tun und aus Filmen kennt man das so auch nicht.

Verflucht noch mal, was hatte ich verbrochen das ich polizeilich beschattet werde?
Ich hatte einen Nachmieter für eine Wohnung gesucht. Sonst nichts.
Ich war und bin immer noch ein ganz normaler unbescholtener Bürger der sein ganz normales Leben führt, zu der Zeit eben mal arbeitslos war und einen neuen Job und eine neue Bleibe suchte.

Bei der Vorstellung das ich von irgendwelchen Typen beschattet wurde ohne auch nur die geringste Ahnung davon zu haben, das mir Leute in den Einkaufswagen glotzten und sich womöglich Notizen machten was drin liegt, die mir hinterher fuhren und vielleicht auch beim spazieren gehen in der Fußgängerzone hinterher latschten, mir beim Selbstgespräche führen zuhörten und mitschrieben… Mir lief es damals und auch jetzt noch beim schreiben eiskalt den Rücken hinunter.
Nicht auszudenken was passiert wäre wenn meine Mutter an mein Handy gegangen wäre als es klingelte.
Die bohrenden Fragen und Sorgen hätten nicht aufgehört.

Jetzt, ein paar Jahre später, denke ich immer öfter über diese Geschichte nach.
Was würden die alles über mich erfahren wenn die gleiche Geschichte noch mal passieren würde?
Nach den Plänen des ’schon wieder Innenministers’ bräuchten die mich gar nicht mehr beschatten. Die würden auch so alles über mich in Erfahrung bringen, wahrscheinlich sogar mehr als ich selbst.
Sämtliche Gewohnheiten und Interessen, Kontostände, Emails, private Briefe, Reiseberichte, Adressen und Telefonnummern von Bekannten, wann ich segeln gehe und wie lange, wohin ich in Urlaub fahre und wie lange usw.
Ich würde es vielleicht nicht mal erfahren das ich untersucht und ausgeleuchtet wurde. Was mit den gesammelten Daten passiert ganz zu schweigen.

Ach ja, die Eingangs erwähnte Sache mit dem Trojaner:
Mir brauchen sie keinen zu schicken, ich bin ein anständiger Bürger. Jetzt müssen die Herren das bloß noch vorher wissen.
Soll ihn doch der Teufel holen diesen Innenminister.

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