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Wenn was sein sollte

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Zinnowitz

24.08.
„Wie das Wetter wird weiß doch kein Mensch, das macht doch was es will“ sagte der Hafenmeister in Zinnowitz.
Als in Rankwitz weg bin dachte ich noch daran die Segel unten zu lassen weil nur ein laues Lüftchen wehte.
Dann hat es mich mit 6 Knoten förmlich nach Zinnowitz geblasen. Das ist neue Rumpfgeschwindigkeit und Geschwindigkeitsrekord für das kleine Schiffchen. Mehr geht eigentlich nicht.
Nach-Zinnowitz
Der Hafen von Zinnowitz ist auch sehr schnuckelig und die abgesenkten Binnenschiffe die den seewärtigen Teil des Hafens bilden sind sehr stabil. Ich bin bei strammen Seitenwind einen miserablen Anleger gefahren und mit dem Bug dagegen gebumst. Aber alte Schiffe vertragen sich und es ist nichts passiert.
Gut das ich früh losgefahren bin, so habe ich wenigstens noch einen passablen Liegeplatz bekommen denn um 15:00 Uhr war der kleine Hafen voll und die ersten gingen schon ins Päckchen.
Hoffentlich macht sich bei mir keiner dran denn ich mag es nicht womöglich noch von unflätigen Charterern morgens auf dem Kopf rumgetrampelt zu bekommen wenn die bei mir übers Deck stolpern.
Ich konnte mir im Hafen das letzte Fahrrad mieten und bin in die Stadt geradelt um mal zu sehen was es da alles gibt. Ich sollte öfters Fahrrad fahren denn die verrückte Gangschaltung hat mich echt fertig gemacht.
Zinnowitz war ein guter Tipp. Recht vielen Dank an den Dwarslöper. Es sind die nächsten 3 Tage Zinnowitzer Blues und Jazztage. Jepp. Genau der richtige Ort zur richtigen Zeit. Abends habe ich mir die Jazzsession um die Ohren hauen lassen was einfach eine ausgesprochen gute Laune macht.
Seebruecke-Zinnowitz
Das einzige was nervte waren die vielen lahmarschigen Neckermanntouristen die nicht wissen was sie wollten und einem ständig im Wege rumstanden. Da ist ein Segler echt froh wieder auf dem Wasser zu sein wo keiner nervt.

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